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Allgemeines zum See

Der Vierwaldstättersee (franz. Lac des Quatre Cantons, it. Lago dei Quattro Cantoni/Lago di Lucerna, romanisch Lag Lucerna) ist ein von Bergen umgebener See in der Zentralschweiz. (434 m, 114 km², bis 214 m tief)
Artikel aus Dossier: Fisch und Fischerei mit Genehmigung der Redaktion (5.4.09)
Neue Luzerner Zeitung AG
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Entstehung

Der Vierwaldstättersee wurde am Ende der letzten Eiszeit vor 12'000 Jahren vom Reussgletscher geformt. Im Luzerner "Gletschergarten" schildert eine Dokumentation die Geschichte
Zu den weitern Bildern u. Info's der Eawag
Zufluss
In den Vierwaldstättersee fliesst aus dem Gotthardmassiv die Reuss. Sie führt grosse Mengen Material mit sich, so dass sich das Delta im Laufe der Zeit um 10 km nördlich in den Urnersee verschoben hat.
Im Bereich des Reussdeltas zwischen Flüelen und Seedorf wird der See teilweise wieder aufgeschüttet. Aus dem Ausbruchmaterial des Umfahrungstunnels Flüelen und des Gotthardbasis-Tunnels entstehen wieder Flachwasserzonen, die durch den Kiesabbau verschwunden waren.

Wasserqualität und Temperaturen

Das Wasser bleibt durchschnittlich dreieinhalb Jahre im Seebecken und hat Trinkwasserqualität. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Limnologie der Eawag überwacht die Wasserqualität. Im Sommer erreicht der See eine Temperatur von 22 °C. 1929 und 1963 froren der Alpnachersee und die Luzerner Bucht zu. Aus dem 17. und 19. Jahrhundert sind Vereisungen des ganzen Vierwaldstättersees dokumentiert. 1684 und 1685 konnte das Gersauer Becken auf dem Eis überquert werden.
Fische im Vierwaldstättersee
Fische im See vergrössern virtuelle See-Karte

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